Wie sinnvoll ist ein P-Konto?

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Mit dem P-Konto werden bei einer Pfändung bestimmte Freibeträge monatlich für Sie geschützt, daher ist die Einrichtung für Schuldner sinnvoll.

Wenn ein Gläubiger Ihr Konto pfänden lässt, wird ihm Ihr Guthaben nach einer Frist von vier Wochen überwiesen. Damit Sie nicht mit einem komplett leeren Konto dastehen, können Sie Ihr Girokonto in ein P-Konto umwandeln lassen. Darauf ist ein monatlicher Freibetrag geschützt. Von diesem können Sie Miete, Lebensmittel und Rechnungen bezahlen. Ohne den Pfändungsschutz wäre das nicht der Fall.

Warum gibt es das P-Konto?

Den Pfändungsschutz für das Konto gibt es erst seit 2010. Hier wurde im Gesetz festgelegt, dass die Banken auf einen Antrag hin bestimmte Freibeträge auf gepfändeten Konten schützen müssen. Das soll sicherstellen, dass die Schuldner weiterhin genug Geld zum Leben haben: Ihre Existenz soll gesichert bleiben.

Deshalb gibt es für jeden Schuldner, der sich ein P-Konto einrichten lässt, zunächst einmal einen Grundfreibetrag. Dieser liegt nach der aktuellen Pfändungstabelle (bis 1. Juli 2022) bei 1.260 Euro. Allerdings können Sie sich je nach Lebenssituation weitere Freibeträge schützen lassen. Das gilt zum Beispiel, wenn Sie Pflegegeld oder Kindergeld erhalten oder wenn Sie unterhaltspflichtig sind.

Wann sollte ich ein P-Konto einrichten?

Sobald Sie erfahren, dass ein Gläubiger Ihr Konto gepfändet hat, sollten Sie den Antrag auf ein P-Konto stellen. Dafür haben Sie nach dem Pfändungsantrag vier Wochen Zeit. Das heißt, dass der Pfändungsschutz rückwirkend für vier Wochen eingerichtet werden kann. Vergeht mehr Zeit, wird Ihr komplettes Guthaben auf dem Konto gepfändet.

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Tipp: Erfahren Sie, dass Ihr Gläubiger einen Vollstreckungsbescheid erwirkt hat, ist eine baldige Pfändung Ihres Kontos sehr wahrscheinlich. Sie können in diesem Fall auch vorbeugend Ihr Girokonto in ein P-Konto umwandeln lassen.

Was spricht gegen ein P-Konto?

Bei einer Kontopfändung gibt es keinen Grund gegen das P-Konto, der schwerer wiegt als die Gründe dafür: Der Pfändungsschutz sichert Ihre Existenz und sorgt dafür, dass Sie die wichtigsten Dinge weiterhin bezahlen können.

Liegt keine Pfändung vor und droht wahrscheinlich auch keine Pfändung, sollten Sie weiterhin Ihr normales Girokonto benutzen. Das P-Konto bringt nämlich ein paar Nachteile mit sich:

  • Sie verlieren den Dispokredit. Ihr Konto kann also nicht einmal um wenige Cent ins Minus rutschen – Abbuchungen, die über das Guthaben hinausgehen, werden immer abgelehnt.
  • Sie können Ihre Kreditkarten nicht mehr nutzen.
  • Das P-Konto wird bei der SchuFa eingetragen.
  • Bei Banken verlieren Sie dadurch an Ansehen.

Falls Sie das P-Konto also nicht benötigen, ist es besser, wenn Sie darauf verzichten.

Wo bekomme ich Informationen zum P-Konto?

Falls Sie Fragen zum Sinn oder zur Einrichtung des P-Kontos haben, wenden Sie sich gern an uns: Wir helfen Ihnen weiter. Um Ihren individuellen Freibetrag herauszufinden, nutzen Sie einfach unseren kostenlosen Freibetragsrechner. Sie beantworten einige Fragen und erhalten den genauen Betrag angezeigt. Falls Sie möchten, können Sie im Anschluss die Bescheinigung auch bei uns bestellen. Haben Sie beim Antrag keine Zeit zu verlieren, senden wir die Bescheinigung auf Wunsch auch auf direktem Weg an Ihre Bank.


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